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Jahrestreffen 2017 1"Es ist wichtig, schon in Kitas mit einem gesunden Bewegungskonzept die Aktivität zu fördern. Bewegte Kinder kommen gut durchs Leben. Von einer Bewegungskita profitieren alle", begrüßte Klaudia Engels, stellvertretende Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, rund 100 Teilnehmende zum 11. Jahrestreffen der Bewegungskitas in Andernach. Es stand unter dem Motto "Elternarbeit in Bewegung".

Jördis Gluch, Präventionsmitarbeiterin der Unfallkasse und Vorstandsmitglied des Vereins, erinnerte an das Jahrestreffen der Bewegungskitas 2008. "Vor neun Jahren haben wir nur eine Hand voll Gäste aus den rheinland-pfälzischen Kitas begrüßen dürfen. Wenn ich nun sehe, wie zahlreich Sie heute erschienen sind, macht uns das stolz. Denn das zeigt: Unser Konzept hat sich bewährt!" Im nächsten Jahr wird den Kitas, die von Beginn an dabei waren, nach Überprüfung der Kriterien zum dritten Mal eine Verlängerung des Qualitätssiegels zugesprochen. Sie dürfen sich dann seit zwölf Jahren Bewegungskita nennen. "Wir freuen uns schon darauf, Sie in Ihren Kitas besuchen zu können und weiterhin im persönlichen Austausch mit Ihnen zu stehen", hob Janka Heller, Vorstandsvorsitzende des Vereins hervor.

Vorstandsmitglied Reinhard Liebisch stellte erste Ergebnisse aus der Befragung der Bewegungskitas 2017 vor. "Ein Rücklauf der Fragebogen von ca. 72 Prozent ist ein hervorragendes Ergebnis und zeigt das Engagement der Bewegungskitas." Ziel der Umfrage ist u. a. die qualitative Weiterentwicklung der rheinland-pfälzischen Bewegungskitas. So beurteilten 97 Prozent der Befragten die mindestens 60-stündige Zusatzqualifikation "Bewegungsförderung" als nutzbringend für die praktische Arbeit in der Kita. Sie bringe nicht nur ein Mehr an Kompetenz für die Erzieher/-innen, sondern auch erhebliche Vorteile für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.

Zu dem Motto der Tagung "Elternarbeit in Bewegung" referierten Karin Reth-Scholten und Dr. Helga Pollähne. Sie vermittelten den Teilnehmenden anhand eines Vortrages und eines Workshops Handlungsmöglichkeiten einer bewegten und zielgerichteten Elternarbeit, um den Eltern die Wichtigkeit der Bewegungsförderung im Kindesalter näher zu bringen. "Tauschen Sie sich aus und unterstützen Sie sich bei der Elternarbeit gegenseitig", gab Karin Reth-Scholten, Vorstandsmitglied des Vereins, den Teilnehmenden mit auf den Weg.

Ebenso brachte sich die Katholische Kindertagesstätte Christ-König aus Trier mit ihren Erfahrungen ein. Die dort zuständige Fachkraft für Elternarbeit Renate Zimmer gab Tipps "aus der Praxis für die Praxis". So konnte sie zum Beispiel Bewegungsangebote schaffen, die sich direkt an die Eltern richten und dadurch auch ein Austausch zwischen den Eltern stattfindet.

Jahrestreffen 2017 2Zu einem weiteren Thema "Wassergewöhnung" bzw. "Schwimmen in der Kita" trug die Katholische Tageseinrichtung für Kinder Mariä Heimsuchung aus Mainz bei. Katrin Gerlach und Edith Schäfer stellten das Schwimmangebot ihrer Bewegungskita vor, an dem ca. 60 Kinder teilnehmen. Die fünf Erzieherinnen, die das Schwimmen begleiten, werden von bis zu sechs ausgebildeten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt. Zuvor referierte Jördis Gluch zum Thema "Wassergewöhnung in Kindertageseinrichtungen – Empfehlungen aus Sicht der Unfallkasse".

Arbeitskreise zum Thema "Multiplikatorenfunktion" und "Wassergewöhnung" waren die letzten Inhalte der Tagung bevor die Teilnehmer/-innen den Weg nach Hause antraten.

Fotos: Bewegungskindertagesstätte Rheinland-Pfalz e.V.
Foto 1: Spaß hatten die Erzieherinnen bei den Aufgaben für Eltern.
Foto 2: Gruppenarbeit zum Thema Multiplikatorenfunktion.

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